Reifenarten


Die Eignung der verschiedenen Reifenarten, ist von ihrer Beschaffenheit und dem Untergrund den sie befahren sollen, abhängig. Damit die Reifen eine lange Lebensdauer haben, werden sie für die unterschiedlichsten Anforderungen, gebaut. Unterschieden werden die gebräuchlisten Reifenarten in:

a.) Sommerreifen

Die Sommerreifen sind für den Fahrbetrieb ohne denen im Winter möglichen Witterungsverhältnissen, von Eis und Schnee, ausgelegt. Ihre Gummimischung ist so konzipiert, das sie auch bei sehr hohen Außentemperaturen nicht zu weich wird, hohe Geschwindigkeiten ermöglicht und trotzdem eine geringe Abnutzung aufweisen. Sommerreifen bieten durch ihren geringen Rollwiderstand einen gewissen Fahrkomfort, und haften bei Nässe trotzdem gut. Allerdings lassen ihre positiven Fahreigenschaften schnell nach, wenn die Temperaturen, sich den Minusbereichen nähern.

b.) Winterreifen

Winterreifen werden in Sprachgebrauch auch M & S Reifen, genannt. Ihre Gummimischung ist so kälteresistent, das sie bei Minustemperaturen weniger verhärten wie die Gummimischung von Sommerreifen, so dass sie auf dem winterlichen Untergrund besser hatten. Der optische Unterschied zwischen Winter und Sommerreifen ist nicht im Profil begründet. Den Winterreifen wurden Lamellen zugefügt, die eine bessere Haftung auf dem Schnee bieten. Winterreifen sollten immer mit 0,2-0,3 Bar Luftdruck mehr gefahren werden als Sommerreifen.

c.) Ganzjahresreifen

Ganzjahresreifen können so wie es das Wort schon beinhaltet, im Sommer und im Winter gefahren werden. Diese Reifenart bietet einen Kompromiss, der jedoch weder an den Fahrkomfort an Winterreifen in Eis und Schnee heran kommt, und bei höheren Außentemperaturen wie im Sommer, einen höheren Abrieb wie Sommerreifen aufweist, sowie einen leicht erhöhten Kraftstoffverbrauch, wie die jeweiligen Spezialreifen. Für Fahrten in winterliche Alpenregionen, sind diese Reifen nicht gerade geeignet.

Damit Reifen eine lange Lebensdauer haben, sollten zu ihrer Pflege einige Tipps beachtet werden. Der Luftdruck sollte regelmäßig überprüft und angepasst werden. Zu niedriger Luftdruck kann zur Beschädigung eines Reifens führen dessen Folgen Reifenschäden, eine schlechte Fahrstabilität, erhöhter Reifenverschleiß, sowie ein erhöhter Kraftstoffverbrauch sein können.

Der Zustand der Reifen sollte regelmäßig überprüft werden. Dazu sollten die Reifen regelmäßig auf das Vorhandensein von Schnitte, Stiche, Risse und Beulen hin, untersucht werden.

Die Profiltiefe der Reifen sollte regelmäßig kontrolliert werden. Sommerreifen sollten unter 3 mm Profiltiefe, und Winterreifen unter 4mm Profiltiefe, nicht mehr genutzt werden.

Auch Autoreifen müssen richtig gelagert werden. Am Besten lagert man Reifen kühl und trocken. Mit Lösungsmitteln, Fetten oder Benzin, sollte man sie nicht in Berührung kommen lassen. Lagern sollte man Reifen am besten hängend oder gestapelt liegend. Hat man nur die Möglichkeit sie stehend zu lagern, sollte man sie von Zeit zu Zeit drehen.


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